Sauerland-Höhenflug Etappe 5

Sauerland-Höhenflug Etappe 5 (Altena - Korbach)

Sauerland-Höhenflug Etappe 5: Wenholthausen - Bad Fredeburg

Die Etappe beginnt in Wenholthausen an der Südstraße / Ecke „Unter den Dornen“. An der Südstraße befindet sich auch eine Bushaltestelle. Nahe der Südstraße trifft ein schwarz markierter auf den Hauptweg, welcher entlang der Wenne zur Kirche und damit zum Wanderparkplatz in der Ortsmitte führt. Der Sauerland-Höhenflug verläuft kurz durch das idyllische Dorf, überquert am Ortsausgang die K 41 und steigt dann an hoch hinauf zum Gesenberg. Zu Beginn des Anstiegs hat man einen herrlichen Blick in das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wiesental entlang des Büemker Baches. Der Anstieg lohnt sich, denn auf dem Gesenberg erwartet Sie eine fantastische Aussicht weit über Wenholthausen hinaus. Zwei Panoramatafeln erklären anschaulich die zu sehenden Landmarken und ein Waldsofa lädt ein zu einer kleinen Rast. Vom Gesenberg führt der Wanderweg über Wiesen bis oberhalb des kleinen Örtchens Büemke, umrundet dieses und führt mit schönen Ausblicken ins Tal hoch hinauf auf den Reisterberg, dessen Gipfel   eine herrliche Panoramasicht eröffnet. Auch hier finden Sie eine Panoramatafel und eine Bank am Gipfelkreuz lädt zu einer erneuten Rast ein, bevor der Sauerland-Höhenflug steil durch einen Buchenwald hinab in Richtung Reiste verläuft. In Reiste passiert der Wanderweg das Wanderportal am Landgasthof Reinert und überquert die B 55 direkt an der Pfarrkirche St. Pankratius. Die denkmalgeschützte Kirche wurde im Jahre 1852 dem heiligen Pankratius geweiht und beherbergt eine Orgel, die teilweise aus dem Jahr 1633 stammt.

Lohnend ist ein Abstecher zur Bienenstockkapelle am Fuße des Reisterberges etwas außerhalb des Ortes. Die Kapelle wurde im Jahre 1840 auf dem Lohhof errichtet und diente der Erzeugung von Bienenwachs für kirchliche Zwecke. Inzwischen wurde die Imkerei jedoch eingestellt. Der Sauerland-Höhenflug führt nach Reiste nun stetig berauf, dafür aber immer wieder mit schönen Blickeen in das Wennetal und die Reister Senke. Auch entlang dem Hülsenberg eröffnen sich herrliche Panoramen über das Wenntal bis tief in die Homerthinein. Mit Blick auf Kirchilpe, südlich des Dorfes lag im Mittelalter ein Wallburg, deren Reste im Jahre 2000 bei Ausgrabungen freigelegt wurden, überquert der Wanderweg die nach Reiste führende Landstraße und verläuft in das Tal der Kleinen Ilpe. Abwechslungsreich durch Mischwald und entlang des Waldrandes erreicht der Weg kleine Siedlung Hengssiepen, wo die beiden Zugangswege nach Oberhenneborn und Sellinghausen auf den Höhenflug treffen. Nun verläuft der Sauerland-Höhenflug entlang des Somberges über einen Panoramaweg mit fantastischen Fernsichten über Wiesen, Wälder, Berge und über die Ortschaft Altenilpe. Hier lohnt sich eine Pause an einem Picknicktisch.

Auch nach der Umrundung des Gelsterhagen trifft der Wanderweg oberhalb der Ilpequelle auf einen herrlichen Panoramaaussichtspunkt. Eine 2 m große Panoramatafel erklärt den Blick über das Rothaargebirge und das Ebbegebirge. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur 35 km entfernten Nordhelle. Über einen Pfad erreicht der Sauerland-Höhenflug die tief im Fichtenwald liegende Waldgaststätte „Altes Forsthaus“. Hier können ein kleines Wildgehege und eine eigene Hausbrauerei sowie imposante Tierfiguren, die aus mächtigen Holzstämmen geschnitzt wurden, besichtigt werden und ein Abentuerspielplatz lädt die Kleinen zm Toben ein. In einem herrlichen Buchenwald trifft man auf das hoch über Bad Fredeburg ragende Schützenkreuz. Während ein Zugangsweg geradeaus nach Rimberg führt, biegt der Sauerland-Höhenflug rechts ab und verläuft durch einen steilen Hohlweg zum Waldlehrpfad und zur kleinen Kapelle am Buchhagen hinab. Über einen Kreuzweg geht es weiter hinunter bis nach Bad Fredeburg. Dieser malerische Heilkurort am Fuß der Hunau liegt in einer der waldreichsten Regionen Deutschlands. Sehenswert sind die vielen mit Schiefer gedeckten Fachwerkhäuser im Ortszentrum und das Gerichtsmuseum, in dem Requisiten aus der jahrhundertelangen Justizgeschichte ausgestellt sind. Die Etappe endet an der Hauptstraße L 776. Von der Bushaltestelle Sparkasse besteht eine Busverbindung zurück nach Wenholthausen.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 22.1 km Bergauf: 824 m Höchster Punkt: 616 m
  Höhenmeter: 338 m Bergab: 656 m Tiefster Punkt: 278 m