Heidschnuckenweg

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Der 223 km lange Heidschnuckenweg führt durch den Naturpark Lüneburger Heide mit dem autofreien Naturschutzgebiet Lüneburger Heide sowie durch den Naturpark Südheide in die prachtvolle Residenzstadt Celle. Insgesamt durchquert der Weg über 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide. Neben den Heideflächen sind der Wilseder Berg und der  Wietzer Berg mit Lönsstein, das Büsenbachtal, die heidetypischen Orte Wilsede und Müden (Örtze) sowie die Residenzstadt Celle nur einige Höhepunkte entlang des Weges.

Festival der Sinne

Feiner Sand knirscht leicht unter Ihrer Schuhsohle, die borstigen Zweige der Zwergsträucher kratzen an den Beinen. Irgendwo blöken die Heidschnucken. Ein Teppich von rosarot blühender Heide liegt über der sanft gewellten Landschaft. Bizarre Wacholderbüsche strecken ihre stacheligen Zweige zur Sonne. Der herbe Duft der schwarzen Beeren erfüllt die warme Mittagsluft. Wandern auf dem Heidschnuckenweg ist ein Festival der Sinne.

Dort, wo die Heidschnucken grasen, verläuft einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Entlang des 223 Kilometer langen Heidschnuckenweges von Hamburg-Fischbek bis nach Celle reihen sich die Heideflächen der Lüneburger Heide wie eine Perlenkette aneinander. Eine schöner als die andere, jede auf ihre Art einmalig mit ihrer eigenen Kulturgeschichte. Hier erwarten Sie Berge mit steilen Heidehängen, wacholderbestandene Talkessel und klare Heidebäche. Einzeln stehende Kiefern mit weit ausladenden Ästen und ausgedehnte Wacholderwälder mit stacheligen Büschen in den eigentümlichsten Formen spenden Ihnen unterwegs idyllische Schattenplätze. Dazwischen erstrecken sich abwechslungsreiche Flußauen, dunkle Heidebäche mit klarem, kaltem Wasser, urwaldartige Wälder und ein Mosaik aus Feldern, Wiesen und kleinen Waldstücken. Und immer wieder durchquert der Weg kleine Heidedörfer, die ihren ursprünglichen Charakter bewahren konnten: einzeln stehende Höfe, Findlingsmauern und Feldsteinkirchen unter mächtigen Eichen, alles im typischen Fachwerkstil.

Der Heidschnuckenweg ist mehr als ein Wanderweg durch die Lüneburger Heide. Er ist eine Reise in eine der ältesten und ursprünglichsten Kulturlandschaften Deutschlands. Die ideale Wanderzeit ist im Frühling, im August und September zur Heideblüte sowie im Herbst.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

heidschnuckenweg symbolDer Heidschnuckenweg ist in 13 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten ovl, gpx, tk und kml. Viel Spass beim wandern auf dem Albsteig.

Wanderkarte