Liechtensteiner Panoramaweg

Liechtensteiner Panoramaweg

Der Liechtensteiner Panoramaweg ist ein insgesamt ca. 50 Kilometer langer alpiner Wanderweg, der im Westen Liechtensteins entlang der österreichischen Grenze verläuft. Er lässt sich bequem in drei einzelnen Etappen erwandern, die jeweils ca. sieben Stunden dauern. Teilweise wird man richtig Bergwandern, deswegen sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Aber wer sich auf den Weg macht, wird mit einer wunderschönen und abwechslungsreichen Natur und herrlichen Ausblicken belohnt. Zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Punkt liegen dabei fast 2.000 Höhenmeter. Diese verteilen sich über den ganzen Weg und wechseln sich in vielfachen Auf- und Abstiegen ab.

Startpunkt der Tour ist das auf ca. 1.600 m gelegene Malbun. Von hier kann man die Wanderung zu Fuß starten oder alternativ mit der Seilbahn nach Sareis fahren und den Ausblick aus der Bahn genießen. Von der Sareiserhöhe folgt man dem malerischen und durch herrliche Blumenwiesen führenden Fürstin-Gina-Weg nach Süden bis zum Augstenberg. Dieser Gipfel ist mit seinen 2.365 Metern der höchste Punkt des gesamten Liechtensteiner Panoramawegs. Von hier bietet sich ein herrlicher Rundblick auf den Schesaplanastock und zur Falkniskette. Kurz hinter dem Augstenberg findet sich dann mit der Pfälzerhütte auf ca. 2.100 m die erste Übernachtungsmöglichkeit. Dies bietet sich an, wenn man einen Abstecher zum nahe gelegenen Naafkopf machen möchte. Der Panoramaweg führt weiter in westlicher Richtung entlang der Nordflanke des Naafkopfes weiter. Hinter diesem biegt man nördlich in Richtung des Saminatals ab, passiert Alpelti und den Steger See und kommt in das auf ca. 1.400 m Höhe gelegene Sücka.

Von Sücka aus geht der leicht und bequem zu wandernde Weg weiter in Richtung Norden. Hier vereint er sich mit dem Via Alpina zum anspruchsvollen Fürstensteig. Der Weg führt dann in Richtung des Gafleispitz, wobei man den Alpspitz sowie den Hellwangspitz passiert. Für dieses Stück sowie die Fortsetzung vorbei am Kuhgrat über die Felsflanken der Drei Schwestern bieten sich auch alternative und leichtere Wege an. Bei allen Möglichkeiten wird man mit herrlichen Ausblicken auf die Alpenlandschaft und die umgebenden Gipfel belohnt. Nach den Drei Schwestern mit einer Höhe von 2.053 m beginnt der Abstieg zur auf 1.428 m Höhe gelegenen Gafadurahütte.

Den Abschluss des Liechtensteiner Panoramawegs bildet die Tour von der Gafadura Hütte bis in die Ortschaft Ruggell. Dieser Abschnitt unterscheidet sich von den beiden vorhergehenden Etappen durch eine Wald- und Wiesenlandschaft. Auf dem Weg nach Planken steigt man von mehr als 1.400 Metern auf nur noch knapp 800 Meter hinab. Entlang eines Schutzwaldes, durch den sich der Weg steil hinab fortsetzt, passiert man die Ortschaften Nendeln und Schaanwald. Von Schaanwald führt der Weg über Feldwege vorbei an Birkahof nach Mauren. Hier biegt der Weg nach Nordosten ab in Richtung des Eschnerberges. Ein letzter Richtungswechsel nach Südwesten führt den Wanderer dann in Richtung Ruggell, das am Ende der ca. 19 km langen Etappe liegt.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks
Der Liechtensteiner Panoramaweg ist in 3 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckeninfos, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.ovl (TOP50), *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth). Viel Spass beim wandern auf dem Liechtensteiner Panoramaweg.

Wanderkarte