Driedorf

Die Gemeinde Driedorf mit ihren neun Ortsteilen Driedorf, Heiligenborn, Heisterberg, Hohenroth, Mademühlen, Münchhausen, Roth, Seilhofen und Waldaubach liegt im Landschaftsschutzgebiet "Hessischer Westerwald", genau genommen auf einer Hochfläche im hohen Westerwald (642 m Seehöhe). Der Höllberg - der höchste hessische Berg des Westerwaldes - befindet sich ebenfalls im Gemeindegebiet von Driedorf. Sehr beliebt sind die beiden Naherholungsgebiete "Krombachtalsperre" und "Heisterberger Weiher". Ob Segeln, Surfen, Boot fahren oder Schwimmen - für "Wasserratten" wird hier einiges geboten. Insgesamt gibt es zwei Seen, die im Sommer für die nötige Abkühlung sorgen: Den großen Stausee Krombachtalsperre und den ebenfalls künstlich aufgestauten Heisterberger Weiher. Entdecken Sie den Hessischen Westerwald entweder auf zwei Rädern oder auf Schusters Rappen. Zahlreiche gut ausgebaute Rad- und Wanderwege erschließen die Landschaft. Durch die geringe Höhenlage im Westerwald müssen Sie mit dem Fahrrad kaum Steigungen und Steilstrecken überwinden. Die Themenwanderwege Westerwald- und Rothaarsteig sind zudem nur einen Steinwurf von Driedorf entfernt. Wer allerdings doch ein Steilstück sucht, der sollte im Winter dem heimischen Skigebiet "Höllkopf" einen Besuch abstatten.

Krombachtalsperre

Ein Teil der Krombachtalsperre im Ortsteil Mademühlen befindet sich im Hessischen Westerwald inmitten von Wäldern und Wiesen. Dort angegliedert ist ein Dauer- und Tagescampingplatz, welcher ganzjährig geöffnet ist. Dies ist der richtige Ort für Erholung und Ruhe - egal zu welcher Jahreszeit. Aufgrund der guten Windverhältnisse ist Segeln und Surfen immer möglich. Großer Beliebtheit erfreut sich auch die jährliche Segel-Regatta auf einer Wasserfläche von 95 ha. Bade- und Sonnenfreunde finden gut gepflegte Liegewiesen vor. Das Angebot reicht von einem Kinderspielplatz über ein Volleyballfeld, einen Bolzplatz und einer Tischtennisplatte. Die angrenzenden Rad- und Wanderwege stellen eine Erweiterung des Freizeitangebotes dar. Ein besonderes Erlebnis ist der Sonnenuntergang an der Krombachtalsperre.

Heisterberger Weiher

In der Nähe der Fuchskaute, der höchsten Erhebung des Westerwaldes, am Fuße des Höllberges, liegt der Heisterberger Weiher. Dem Heisterberger Weiher angegliedert ist ein moderner Campingplatz mit einem behindertengerechten Sanitärgebäude, welcher ganzjährig geöffnet hat. Diverse Wassersportmöglichkeiten werden beim ansässigen Bootsvermieter angeboten. Auf den weiträumigen Liegewiesen kann man die Hektik des Alltages vergessen. Erweitert wird das Freizeitangebot im Sommer mit den Rad- und Wanderwegen. Am ersten Samstag im August findet traditionell der "Heisterberger Weiher in Flammen" statt. Ein riesiges Feuerwerk erstrahlt über dem Weiher. Im Winter sorgt der Skilift Höllkopf für die entsprechende Freizeitmöglichkeit.

Sehenswürdigkeiten

Das Bild der Kerngemeinde Driedorf wird durch die Ruine des Junkernschloßes geprägt. Außerdem befindet sich etwas außerhalb der sogenannte „Schalturm“. Dieser wird nun als Aussichts-Plattform genutzt. An dem Wanderweg Extratour „Rund um den Knoten“ befindet ist das Adolf-Weiß-Denkmal. Der Heimatdichter Adolf Weiß wurde durch seinen Westerwälder Gruß „Hui, Wäller?“ – „Allemol!“ bekannt.

Westerwald-Steig

Satte Wiesen, grüne Wälder, duftender Wind: so erleben und genießen Sie den Westerwald. Mitten durch dieses Kleinod der Natur führt der Westerwald-Steig, ein Wanderweg der Extraklasse, der auf 235 km Länge mit jedem Schritt begeistert. Man durchwandert sechs verschiedene Naturräume: den Hessischen Westerwald, den Hohen Westerwald/ Wiesensee, den Altenkirchener Westerwald, die Kroppacher Schweiz, den Naturpark Rhein-Westerwald/ Wiedtal und den Naturpark Rhein-Westerwald. Diese locken mit Natur pur und einer Fülle von landschaftlichen, kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Der Wanderer begibt sich auf die Spuren der Vorfahren bei der Besichtigung der Schlösser, Burgen und Klöster und schlendert durch die interessanten, historischen Ortskerne von Städten und Dörfern. Der Westerwald-Steig erwartet seine Gäste als Wanderweg durch satt- grüne Natur und bietet Abwechslung und Erlebnis auf ganzer Strecke. Erwandern, Erleben, Erholen wird mit dem Westerwald-Steig auf Schritt und Tritt verwirklicht. Zur Erholung von Körper und Seele führt er die Wanderer durch saftig grüne Täler bis in luftige, waldige Höhen. Ob Sportives, Familien-, Panorama- oder Genusswandern, mit dem Westerwald Steig erfüllt sich die Passion jedes Wanderfreundes. Hier ist der Weg das Ziel.

Rothaarsteig – Der Weg der Sinne

Er erstreckt sich von Brilon in 154 Kilometern über den Kamm des Rothaargebirges, das Wittgensteiner Bergland und das Siegerland bis nach Dillenburg, am Fuße des Westerwaldes. Die Wege wurden nach sehr hohen Qualitätsmaßstäben neu angelegt und im Jahr 2001 eröffnet. Ganz für die Wünsche der Wanderer konzipiert wird mit abwechslungsreichen Wegen zu ungestörten Fernsichten geführt. Es gilt eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas zu durchwandern. Auf dem perfekt ausgeschilderten Wanderwegesystem findet sich jeder leicht zurecht und kommt sicher ans Etappenziel. Der Hauptweg ist gekennzeichnet durch ein liegendes weißes R auf rotem Hintergrund. Ein schwarzes R, ebenso liegend auf gelbem Hintergrund kennzeichnet die Zuwege zum Steig. Auf diesen Wegen kommt man auch in die umliegenden Orte mit ihrer Gastronomie und Hotellerie. Unterwegs sorgen eigens dafür gestaltete Rothaar-Steig-Möbel für Ruhezonen und Schutzhütten vor Unwettern. Ganz nach amerikanischem Vorbild sind auch sechs Rothaar-Ranger unterwegs, welche den Wanderern mit Rat und Tat behilflich sind. Sie organisieren unter anderem Erlebnis-Wanderungen, pflegen die Wege und sorgen dafür, dass die Naturschutz-Gesetze eingehalten werden. Je nach verfügbarer Zeit oder Kondition kann der Wanderweg in sechs, acht oder zwölf Tagen abgewandert werden. Natürlich kann der Rothaarsteig auch in individuellen Tages-Etappen abgewandert werden.

 

Unterkünfte

 

 

Wandertouren

 

 

Gemeindeverwaltung Driedorf
Wilhelmstraße 16
35759 Driedorf Telefon +49 (0) 2775 / 95420
Telefax +49 (0) 2775 / 954299

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www.driedorf.de