Schöntal Wanderroute 1



Vom Kloster den 'Tiergarten'-Hang hinauf zum jüd. Friedhof von Berlichingen und vorbei an der Neuwiesen-Quelle nach Jagsthausen. Rückweg am Steilhang der Jagst über Berlichingen nach Schöntal.

Sehenswert: Klosterkirche (18. Jh) mit Kreuzgang und Grablege des Ritters Götz von Berlichingen, Neue Abtei mit barockem Treppenhaus (18. Jh.) sowie Jüd. Friedhof bei Berlichingen, in Jagsthausen: Altes Rathaus (16.Jh.), Jakobuskirche (15.-17.Jh.), Rotes Schloss (16. Jh.), Weißes Schloss (18.Jh.), Götzenburg (15.-19.Jh) mit Burgmuseum und Rittersaal, Römerbad-Museum, Hangwald am Jagstufer bei Berlichingen.

Wir verlassen das Kloster durch den Torturm und folgen der Klostermauer nach rechts die 'Honigsteige' bergan, bis wir beim Eckturm die Straße verlassen, den Honigbach überqueren und auf schmalem Fußpfad in Serpentinen den 'Tiergarten' hinaufsteigen. Oben angekommen, geht es geradeaus durch den Wald und hinaus auf die Feldmark. An einem Pumpenhaus vorbei, erreichen wir auf geteerten Wegen schließlich die K 2321 an der 'Ziegelhütte', auf der wir nach rechts einbiegen und nach etwa 200 m einen Fahrweg links mit dem Schild 'Israelitischer Friedhof' nehmen. Auf selber Trasse verläuft auch Rundweg Nr.7 (Jagsthausen<>Berlichingen). Nach etwa 500 m leicht ansteigend erreichen wir eine Wegegabel. Geradeaus geht es zum im Wald liegenden jüdischen Friedhof . Wir folgen links dem Fahrweg - vorbei an einer kleinen Doline mit Quelle - in eine Bachsenke und erreichen dort den Rand des Pfaffenwaldes. Ab hier, begleitet von Rundweg Nr. 4 (Jagsthausen<>Edelmannshof) und Nr.7 geht es erst rechts, dann links aufwärts bis zu einer Wegkreuzung. Hier biegen wir nach rechts (nach W) ein und gelangen - vorbei an der Neuwiesen-Quelle - stetig abwärts ins Jagsttal. Bald sehen wir vor uns Jagsthausen mit der 'Götzenburg'. Die Trasse des Limes überqueren wir etwa bei der Einmündung unseres asphaltierten Fahrwegs in die K 2019, auf der wir - am Friedhof vorbei und über die alte Jagstbrücke - in den Ort gelangen. Nach rechts in die 'Schlossstr.' einbiegend, kommen wir zur 'Götzenburg'. Links liegen 'Jakobuskirche' und 'Rotes Schloss', dahinter das 'Weiße Schloss'.


Unser Rückweg führt zunächst auf selbem Weg zurück zum Friedhof. Dort biegen wir jedoch links auf den Jagstuferweg (Kocher-Jagst-Radweg, Rundwege Nr.1, 4 + 7, SAV-Wanderweg 'blaues Kreuz') und verlassen diesen kurz vor der Schrägseilbrücke des Radweges. Wir steigen rechts den Wiesenweg am Rand des Hangwalds hinauf und nach 200 m (Nr.4 + 7 führen weiter bergan) links (zusammen mit SAV-Weg 'blaues Kreuz') den bewaldeten Steilhang hinunter zum Steinbruch von Berlichingen. Die 'Industriestr.' führt uns in den Ort hinein. Hinter dem alten Bahnhöfle fällt ein turmartiges Gebäude auf. Es ist der verbliebene Rest einer wohl seit fast 1000 Jahren bestehenden Wasserburg, dem Stammsitz der Freiherren von Berlichingen. An der Kirche hinauf gelangen wir auf die 'Hauptstraße', der wir bis zur 'Siedlungsstr.' folgen. Über diese erreichen wir den Fußweg nach Schöntal, der am bewaldeten, wildromantischen Jagsthang, zum hinteren Tor des Klosters zurückführt. Viel Spaß beim wandern.

Wanderkarte