Waldgenuss

Von Naumburg bis Naumburg

Die Wanderung kann am Fiedhofstor beginnen und führt kurz links und dann gleich rechts in den Kronbergweg, dann links die Treppenstufen hinauf und weiter über die Wege N 4,5,6 durch die schöne Fachwerk-Altstadt. Sie passieren den Marktplatz mit Brunnen, Rathaus vis á vis und katholischer Stadtpfarrkirche rechter Hand. Eine Tafel informiert über die wichtigsten geschichtlichen Daten der Stadt, die am Fuße einer Burg im 13. Jahrhundert entstand. Der Weg führt weiter auf den Burgberg zunächst die Burgstraße hinauf und dann am ehemaligen Gefängnis dem Märchenlandweg folgend auf ein freigelegtes Plateau, von dem aus Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt und im Norden auf die Weidelsburg haben.

mehr weniger

Man erahnt von hier die vielen Basaltkuppen, die auf vulkanische Tätigkeit in der geschichtlichen Vergangenheit hinweisen. Nun folgen Sie dem ehemaligen Burggraben um den Berg und gelangen zur Stadthalle im Burghain, einst als Sommerhalle für die Naumburger errichtet. Weiter führt der Weg N 4,5,6 Richtung Netzer Straße aus dem Wald hinaus, die gequert wird, um dann in einen mit Obstbäumen gesäumten Weg links einzubiegen. Sie folgen nun stets dem Zeichen N5 & X12 und gelangen Richtung Süden bald wieder an einen Wald, in dem Sie ein Bachtal durchqueren und in einem weiteren reizenden Bachtal weiterwandern. Lichter Buchenwald begleitet Sie auf Ihrem Weg Richtung Waldecker Grenze. Im Bereich der Herrensteine hat Kyrill deutliche Spuren hinterlassen und Freiflächen geschaffen, die auf 6 ha natürlich verjüngt oder mit Laubbäumen aufgeforstet werden. Ca. 3 ha wurden mit Douglasie bepflanzt. Eine Sitzgruppe an den Herrensteinen lässt eine bequeme Rast zu. Ab hier folgen Sie einem in Hessen einmaligen Grenzsteinpfad Richtung Norden bis zum so genannten Bubenkreuz. Das Bubenkreuz (Grenzstein Nr. 1) ist wohl der älteste Grenzstein. Er ist einseitig mit wiederholtem Kreuz versehen und steht auf der Höhe (boben=oben) des Passes zwischen Naumburg und Netze.

Der Grenzsteinpfad kennzeichnet die historische Grenze zwischen Naumburg, das die längste Zeit seiner Geschichte zum Erzbistum Mainz gehörte und eine katholische Enklave darstellte (symbolisiert durch das achtspeichige Mainzer Rad), dem Fürstentum Waldeck (gekennzeichnet durch den Waldecker Stern) sowie den Ländereien der Grafen von Elben und von Buttlar. Von den Herrensteinen folgt der Weg dem Diemelwanderweg (D) und dem N5 durch abwechslungsreichen Wald. Immer wieder erkennt man die eindrucksvollen Grenzsteine am Wegesrand. Auf längeren Partien wechseln sie sich mit so genannten Läufersteinen ab, die die Grenze markieren, ohne kostspielig mit Symbolen verziert zu sein.

Am Bubenkreuz überquert man die Straße, um gegenüber neben einem Douglasienwäldchen weiterzuwandern und dieses leicht links zu umrunden und auf einen angenehmen Schotterweg zu gelangen. Diesem folgt man durch lichten Wald nahezu 3 km und wählt dann die Abbiegung links, um nach einer Kurve wieder auf den nächsten größeren Weg rechts einzubiegen. Wieder nach ca. 2 km gelangt man zu den Häuser St. Martin und Wintersgrund und hier muss man genau schauen, dass der Weg vor der Einrichtung entlang eines kleinen Baches gewählt wird, so dass man zur Wassertretstelle im Brederich gelangt. Sie haben nun die Wahl, direkt über den N2 zur Stadt zurück zu wandern oder aber ein idyllisches Waldlokal aufzusuchen. Im letzteren Fall wählen Sie den Schotterweg Richtung Norden, von dem Sie auf einen geteerten Weg gelangen, diesem nach rechts folgen und an der nächsten Gabelung links einbiegen. Hasenmotive auf der Straße geleiten Sie ab hier zum Café Hasenacker und zur wohlverdienten Rast.

Ab hier halten Sie sich auf der Zufahrt des Café Hasenacker Richtung Naumburg zurück und am Fischteich gleich links, dann die erste Möglichkeit rechts in die Felder einzubiegen, um auf naturbelassenen Wegen und durch das Krebsbachtal auf Naumburg zuzuwandern. Auf der Höhe des Naumburger Märchencampingplatzes gelangen Sie nach rechts dem Teerweg folgend wieder auf den N1 und wandern nun immer auf den Ort Naumburg zu, bis Sie wieder zur Bushaltestelle gelangen.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
13,6 km
AUFSTIEG
213 m
ABSTIEG
215 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:57 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 14′ 56" Nord | 09° 09′ 51" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 14′ 56" Nord | 09° 09′ 51" Ost