Pottenstein

Die Besiedlung in der Gegend um Pottenstein geht bis in die Altsteinzeit zurück. Funde im oberen Püttlachtal, im Hasenloch, in der Teufelshöhle oder in der Bärenschlucht (genannt „die Breit“) belegen dies. Eine befestigte Siedlungsanlage wird seit spätestens 918 angenommen. In die Zeit geht wahrscheinlich auch die Erbauung der Burg zurück. Ab dem Mittelalter erlangte der Ort zunehmende wirtschaftliche Bedeutung, wovon z.B. die ehemals acht Mühlen innerhalb der Stadtmauer, die markante Burg (Wahrzeichen des Ortes), die schmucken Fachwerkhäuser, die Stadtpfarrkirche oder das Bürgerspital zeugen. Um 1323 wurden Pottenstein die Stadtrechte verliehen, Ämter und Gerichtsbarkeit für einen weiten Teil der östlichen Fränkischen Schweiz wurden hier ansässig. Flurnamen wie „Köppelplatz“, „Hochgericht“, „Totental“ oder „Galgengrund“ weisen auf das Privileg der Stadt hin, Recht zu sprechen und Strafen (auch die Todesstrafe) vollziehen zu dürfen.

Am 1.September 1736 legte ein Stadtbrand weite Teile der Altstadt in Schutt und Asche – daher finden sich in Pottenstein kaum mehr Gebäude, die älter als 1736 sind. Durch die Eingliederung Frankens ins Königreich Bayern und zuletzt durch die Gemeinde- und Kreisgebietsreform in Bayern 1972/76/78 verlor das Städtchen nach und nach seine Bedeutung als zentraler Ort für die ländlich geprägte Region. Unabhängig davon konnte sich Pottenstein seine führende Rolle als bedeutendster Urlaubs- und Erholungsort der Fränkische Schweiz erhalten und die letzten Jahre sogar merklich ausbauen. Dabei spielt heute wie während der ganzen Stadthistorie die bizarre Lage der umwehrten Altstadt am Fuße der Burg und die Lage am Zusammenfluss von Püttlach, Weihersbach und Haselbrunnbach die entscheidende Rolle – eben typisch Fränkische Schweiz.

 

 

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