Remstal-Höhenweg

Remstal-Höhenweg

Remstal-Höhenweg: Wandern zwischen Weinbergen und Kulturzeugnissen

Grüne Hänge und Streuobstwiesen erwarten Wanderer auf dem Remstal-Höhenweg. Auf einer Gesamtlänge von 226 Kilometern führt die gut ausgeschilderte, an den gelben Markierungen zu erkennende Route durch fruchtbare Landschaften, bewaldete Gegenden und Agrargebiete. So werden auf mehreren der beidseitig der Rems verlaufenden Teiletappen Weinberge durchwandert. Vorbei an historischen Ortschaften und malerischen Dörfern führt der Fernwanderweg bis zur Schwäbischen Ostalb. Mit dem Rems-Murr, dem Esslinger, dem Ludwigsburger und dem Ostalb- Kreis kreuzt die Route vier Landkreise. Als Motto der Wanderung drängt sich „Württembergisches Weinland“ auf - angesichts des Startpunktes der Route an der neuen Kelter der Fellbacher Weingärtner. Hier ist Wein das Grundthema, das am Abend bei einem gemütlichen „Viertele“ Trollinger wieder aufgenommen werden kann. Wandertage im romantischen Remstal versprechen abwechslungsreiche Landschaften und historische Kulturzeugnisse. Gleich zu Beginn wartet mit der Ruine der Yburg ein sehenswerter Zwischenstopp. Tolle Aussichtspunkte entlohnen für die auf- und absteigende Streckenführung.

Abstecher zum Remsursprung

Eine Skulpturenallee zeigt zeitgenössische Kunst. Anschließend können die Wanderer zwischen den mittelalterlichen Fachwerkhäusern der Weinstadt Strümpfelbach ihren Cappuccino in einem der malerischen Cafés genießen. Danach geht es bergan zum Aussichtspunkt Karlstein – wer Würstchen im Rucksack hat, kann die Grillstelle zu einer Rast nutzen. Als kulturelle Abwechslung sollte ein Besuch des Klosters Lorch eingeplant werden. Hier ist auch ein Hohenstaufen-Gedenkstein, eine sogenannte Stauferstele, zu sehen. Ungewöhnliche Felsformationen lassen sich am Rosenstein bewundern. Danach geht die Wanderung weiter Richtung Lauterburg/Essingen. Hier lockt ein Abstecher zum Remsursprung mit seiner sagenumwobenen Rems-Quellnixe. Im Rotenbachtal informiert ein Museum über das Wirken der Römer und den Grenzwall Limes. Das östlichste Weinbaugebiet des Remstales am Grafenberg verspricht zünftiges Essen und ein Achtele Remstäler Wein in gemütlichen Weinstuben. Die Remsschlingen bei Waiblingen bilden die letzten Stationen vor dem Mündungsbereich in Remseck. Bei der Streckenplanung sollten Übernachtungsmöglichkeiten und Anreiseoptionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Straßenbahn (nach Fellbach) oder U-Bahn (nach Remseck) berücksichtigt werden.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Remstal-HöhenwegDer Remstal-Höhenweg ist in 12 (Tages)Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckeninfos, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks in den Formaten *.ovl (TOP50), *.gpx (Garmin) und *.kml (Google Earth). Viel Spass beim wandern auf dem Remstal-Höhenweg.

 

Wanderkarte