Crescentia-Pilgerweg

Crescentia-Pilgerweg

Der Crescentia-Pilgerweg

Der Crescentia-Pilgerweg gedenkt Maria Crescentia Höss, die von 1682 bis 1744 lebte und als Oberin der Franziskanerinnen in Kaufbeuren tätig war. Heute noch wird sie als Heilige verehrt. Viele Menschen wählen den Crescentia-Pilgerweg, um ihren Lebensstationen zu folgen und die wunderbare Symbiose aus Allgäuer Landschaft, historischen Stätten und bedeutenden Kunstwerken zu genießen.

Im Profil: Der Crescentia-Pilgerweg

Der Wanderweg ist durchgehend mit dem Logo gekennzeichnet, das die stilisierte Oberin in Schwarz mit Papier, Tintenfass und Federkiel auf gelbem Grund darstellt. Oftmals finden sich darunter zusätzliche Schilder mit Entfernungsangaben in Gehminuten. Der Rundweg ist etwa 90 Kilometer lang und teilt sich in vier Tagesetappen. Dabei wandert man durch die abwechslungsreiche Voralpenlandschaft und entdeckt die Regionen von Ost- und Unterallgäu. Um den Lebensweg von Crescentia weiter zu verdeutlichen, wurden entlang des Pilgerweges zehn Tafeln errichtet, die die Lebensstationen beschreiben und Titel tragen wie „Geburt & Heimat“ (Tafel 1), „Ruf – Beruf – Berufung“ (Tafel 5) oder „Gemeinschaft & Leitung“ (Tafel 9).

Auf den Spuren von Maria Crescentia Höss

Der Crescentia-Pilgerweg startet in Kaufbeuren, dort, wo Maria Crescentia Höss am 20. Oktober 1682 zur Welt kam. Mitten in der Innenstadt befindet sich das Kloster, in dem sie 41 Jahre lang lebte und wirkte und am 05. April 1744 verstarb. Seit dem Jahr 1922 trägt das Kloster ihr zu Ehren den Namen „Crescentiakloster“. Die Pilgerroute führt zunächst nach Gut Bickenried, das Abt Bernhard Beck und seinen Patres als Sommersitz diente. Heute befindet es sich im Besitz des Bezirks Schwaben. In Irsee erwarten die Wanderer mit dem ehemaligen Benediktinerkloster Irsee und der Klosterkirche wahrlich eindrucksvolle Bauwerke. Kapellen und Kirchen säumen den Weg, bevor der Crescentia-Pilgerweg bei Rettenbach auf den Jakobsweg trifft. In Ottobeuren beeindruckt die Abtei als eine der größten barocken Klosteranlagen Europas, und die päpstliche Basilika gilt sogar als Bauwerk von hohem europäischem Rang. Über Frechenrieden und Mussenhausen gelangen die Wanderer nach Mindelheim. Dort befindet sich mit dem Heilig-Kreuz-Kloster (gegründet 1456) eine der ältesten bayrischen Klosteranlagen. Eindrucksvolle Fresken schmücken die Kirche St. Michael in Dirlewang, während bei Baisweil die Fatima-Grotte ihre Besucher erwartet. Über Irsee gelangen die Wanderer nach Kaufbeuren zurück, wo der Crescentia-Pilgerweg endet.

Wegemanagement, Streckenverlauf, Höhenprofil und GPS-Tracks

Der Crescentia-Pilgerweg von Kaufbeuren nach Kaufbeuren ist in 4 (Tages) Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Alle Etappen mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks im Format *.gpx (Garmin). Viel Spass beim wandern auf dem Crescentia-Pilgerweg.

 

Karte, Streckeninfos, Höhenprofil


  Länge: 89.8 km Bergauf: 1529 m Höchster Punkt: 806 m
  Höhenmeter: 207 m Bergab: 1529 m Tiefster Punkt: 599 m