heidenhoehlen

Rundweg Heidenhöhlen

Von Zizenhausen bis Zizenhausen

Start: Schloss Zizenhausen

Die Heidenhöhlen oberhalb von Zizenhausen liegen in einer Steilwand, die aus Sandsteinen der Molasse besteht. Das Sedimentgestein verweist darauf, dass sich hier einst Meeresboden befand. Manchmal kann man sogar noch Haifischzähne entdecken. Die Höhlen sind künstlich angelegt. Aber bis heute weiß niemand, wer die ursprünglichen Erbauer waren. Zufallsfunde von Münzen verweisen bis in die römische Zeit. Später rankten sich allerlei Legenden um angebliche Bewohner, die hier in bitterer Armut gehaust haben sollen.

mehr weniger

Spuren verweisen jedenfalls darauf, dass in den kühlen Höhlen Fässer gelagert wurden, es wurden auch Reste von ungebrannter Töpferware gefunden. Ob es sich bei Aushöhlungen und Einkerbungen, wie manchmal vermutet, um Sitzgelegenheiten oder womöglich um Aufbewahrungsorte für Waffen und andere Gerätschaften gehandelt hat, bleibt ein Geheimnis. Denkbar ist auch, dass an einigen Stellen der Wand Sandstein abgebaut wurde, um Baumaterial zur Verfügung zu haben. Dieses Material wurde wegen seiner Nähe zum gleichnamigen Hof auch "Berlinger Stein" genannt, unter anderem sei es für den Bau der alten Konstanzer Rheinbrücke verwendet worden.

Im Lauf der Jahrhunderte haben unzählige Besucher im weichen Gestein ihre Namen hinterlassen. Allerdings verwittert das Gestein so rasch, dass viele der Inschriften nicht mehr zu entziffern sind. Das gilt leider auch für ein Gedicht, das von Georg Geselius aus Celle am 24. März 1786 in die Steilwand eingeritzt wurde. Nur wenig ist davon heute noch zu lesen. Die Tourist-Info Stockach bietet ein Faltblatt an, das den vollständigen Text enthält. Die Heidenhöhlen sind heute ein geschütztes Naturdenkmal.

Der Einstieg ist der Fußweg durch den gegenüberliegenden Schlossgarten. Der Schlossgarten endet beim Spielplatz und wir gehen links weiter. Nach der Eisenbahnbrücke wandern wir an der Kreuzung geradeaus Richtung Burgtal, Hoppetenzell (hier nicht dem Wegweiser nach rechts zu den Heidenhöhlen folgen, da dieser Weg sehr steil ist.)

Wir verlassen die Grenzmarkierung Zizenhausen und biegen nach ca. 200 Metern rechts in den leicht ansteigenden Waldweg Richtung Heidenhöhlen ab. An der nächsten Waldkreuzung halten wir uns rechts. Nach einigen Metern geht es links Richtung Heidenhöhlen und wir folgen dem steil ansteigenden schmalen Waldweg.

Auf der ebenen Waldfläche angekommen, geht es links auf einem breiten Schotterweg entlang. Wir erreichen den Waldparkplatz mit einer schönen Aussicht über Stockach und die kath. Stadtkirche mit dem Zwiebelturm. Nun biegen wir rechts Richtung Heidenhöhlen ab. Nach ca. 50 Metern geht es halb links in einen Wiesenweg. Wir folgen dem schmalen Weg bis zur Treppe und nehmen rechts den Treppenaufstieg. Der Waldweg führt direkt zur Höhle. Jetzt können wir entweder rechts den Höhlendurchgang (nur mit Taschenlampe möglich) oder geradeaus dem Weg folgen. Wieder an der ebenen Waldfläche angekommen endet der Rundweg. Wir nehmen denselben Weg für den Abstieg wie für den Aufstieg. Dieser ist von den Heidenhöhlen kommend geradeaus Richtung Schloss. Die nächste geht es rechts, dann links und danach wieder auf der geteerten Straße bis zum Eingang des Schlossgartens, der Weg führt uns wieder zum Schloss.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
4,2 km
AUFSTIEG
145 m
ABSTIEG
143 m
SCHWIERIGKEIT
leicht
ZEIT
1:22 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
47° 52`26" Nord | 9° 0`6" Ost

ZielZielkoordinaten
47° 52`24" Nord | 9° 0`8" Ost