Sülzbahnsteig

Sülzbahnsteig

Rundwanderweg

Auf den Spuren der historischen Sülztalbahn bietet der Sülzbahnsteig ein nostalgisches Wandererlebnis. Er schwenkt aber auch bewusst in die von Siefen durchfurchte Landschaft, in der es interessante Zeugnisse der Kultur und Besiedlung zu entdecken gibt.

Der Sülzbahnsteig startet in Falkenhof auf der alten Trasse der Bahnstrecke Köln-Mülheim-Lindlar, kurz: Sülztalbahn. Diese Bahnstrecke diente Anfang des 20. Jh. dem Güter – (insbesondere Grauwacke) aber auch dem Personenverkehr. Die Linie war bis 1966 in Betrieb. Heute wird sie als Radweg genutzt. Vor der Bahnüberführung, dem sogenannten „Himmerstor“, führt der Weg ins Sülztal vorbei an Schätzmühle zur Fischzuchtanlage und dem Wildgehege der Familie Rameil in Merlenbach.

mehr weniger

Bergauf geht es wieder zur ehemaligen Bahnstrecke, die geländebedingt von Brüchen geprägt ist, insbesondere dem vorbogigen Viadukt Bruch. Neben der Nachempfndung des Streckenverlaufs liegt der Zeit der Wahrnehmung bahntypischer Relikte, wie Kilometersteine und Bahnschwellen. Am liebevoll privat restaurierten Bahnhof Linde liegt eine schwere Dampflock im Dornröschenschlaf. Der Weg folgt dem Panoramatseig bis zur Ortschaft Scheurenhof. Von dort geht es talwärts nach Süden zur historischen Wasserkraftanlage (1250)am Mülteich Seiebensiefen. Anno 1921 wurde dort sogar mit einer Turbine Strom erzeugt, die unter anderem Bahnhof Linde bis 1965 mit Energie versorgte. Weiter geht es über die typisch bergische Hofanlage Unterhürholz um den Dörrenberg (247 m) herum ostwärts bis zur Ortschaft Kemmerich. Dort befindet sich die St. Rochus Kapelle, erbaut 1668. Weiter führt der Weg entlang der Höhenstraße in Richtung Lindlar, vorbei am LVR-Freilichtmuseum, das seit 1998 die historische bäuerliche-handwerkliche Kultur des Bergischen Landes zeigt. Vor der Ortschaft Falkenhof befand sich einst die sogenannte Wacholderkuhle, welche durch den Abbau von Marmor entstand. Am Ortseingang liegt die reetgedeckte Marienkapelle, das „Frauenhäuschen“. Dort zweigt der „Lindlarer Kreuzweg“ ab, der zur Pfarrkirche St. Severin führt. Der Rundweg führt durch die Siedlung Falkenhof zum Ausgangspunkt. Einige Abschnitte erfordern Trittsicherheit. Zudem muss im Bereich des Radweges auf Fahrradfahrer geachtet werden.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
11,0 km
AUFSTIEG
252 m
ABSTIEG
249 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:25 h
DOWNLOAD
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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 01`22" Nord | 07° 21`04" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 01`22" Nord | 07° 21`04" Ost