Porta Wupperana

Porta Wupperana

Von Arrenberg bis Kohlfurth

Wir starten an der Haltestelle "Am Arrenberg", folgen der Viehhofstraße südwärts und biegen nach ca. 100m rechts ab in den Schwarzen Weg. Wir achten auf das Wegezeichen, das uns sicher zur Königshöhe leitet. Doch "Halt"! Zunächst lohnt ein kleiner Abstecher über eine steile Weg-/Treppenanlage zum Ehrenfriedhof. Hier oben genießen wir Wanderer einen atemberaubenden Blickgen Osten auf die gesamte Stadtlandschaft Elberfelds mit all ihren markanten Bauwerken und Wohnquartieren.

mehr weniger

Zurück auf unserem Dreiecksweg durchwandern wir eine Kleingartenanlage, die Talenge Porta Wupperana und erreichen auf der Höhe den Von-der-Heydt-Aussichtsturm. (Der Turm wurde im Jahr 1892 aus Spendenmitteln (10.000 Mark) des Wuppertaler Bankiers August Karl Freiherr von der Heydt errichtet und nach dem Stifter benannt. Er ist 20 m hoch. Ehrenamtliche Türmer ermöglichen heute Gruppen die Besichtigung des Turms.)

Ca. 1 km weiter südlich kommt von rechts die Hauptwanderstrecke X29, der wir vorbei an der Kaisereiche - die am 14. Juni 1871 von Schülern der Primarstufe des Elberfelder Gymnasiums gepflanzt wurde - bis zum Zimmerplatz folgen. Hier sind wir im Herzen des sehr interessanten und lehrreichen Arboretums Burgholz. Der Staatsforst Burholz beherbergt auf 250 ha über 130 unterschiedliche Baumarten aus 3 Kontinenten. Die Anlage dient Forschungszwecken und ist heute mit zahlreichen Wanderwegen und gekennzeichneten Bäumen erschlossen. Auf der Hauptwanderstrecke X 29 geht es weiter bis nach Cronenberg mit seinem historischen Stadtkern. Cronenberg wurde schon vor über 950 Jahren als Cronberga in den Aufzeichnungen des Klosters Werden erwähnt. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung gehört es seit 1929 zu Wuppertal. Industriegeschichtlich wurden hier wie in vielen Teilen des Bergischen Landes Werkzeuge hergestellt – in Cronenberg besonders Sensen. Auch heute noch sind hier viele Werzeugbetriebe beheimatet. Eine davon ist die größte Zangenfabrik Europas. Nun folgen wir dem Wanderzeichen W, begleiten auf etwa 400 m die historische Straßenbahnstrecke und gelangen zum Manuelskotten. Der Manuelskotten ist der letzte im Betrieb befindliche Schleifkotten, in dem bis heute nach alter Technik sog. Cuttermesser geschärft werden. Das neue Wanderzeichen N führt uns nach 20 min. zum Straßenbahnmuseum Kohlfurther Brücke, dem Ziel unserer Wanderung. Es beherbergt zahlreiche Triebwagen und E-Loks aus unterschiedlichen Jahrzenten. Die meisten Fahrzeuge sind einsatzbereit. Fahrten können über den Bergischen Ring gebucht werden. Viel Spaß beim wandern.

 

 

Streckeninfo / Karte / Höhenprofil

LÄNGE
10,0 km
AUFSTIEG
266 m
ABSTIEG
303 m
SCHWIERIGKEIT
mittel
ZEIT
3:14 h
DOWNLOAD
GPX

 

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Koordinaten / Wegzeichen / Wetter

StartStartkoordinaten
51° 14`46" Nord | v" Ost

ZielZielkoordinaten
51° 11`26" Nord | 7° 6`41" Ost