Frankenweg Etappe 21

Frankenweg

Das kleine „Wettelsheim“ ist Ausgangspunkt für die 21. Etappe des Frankenweges. An der westlichen Grenze des Ortes beginnt die Wanderung auf einem hellen Feldweg. Es geht nach Süden und in einer sanften Kurve am Waldrand entlang westwärts. Der Wanderweg kreuzt die St 2218 und führt in die kleine Ortschaft „Windischhausen“, wo Wanderer die Möglichkeit haben, sich mit Proviant für die weitere Strecke zu versorgen. Von Windischhausen aus führt die Wanderstrecke recht steil bergauf und auf einem Feldweg am Waldrand gen Norden. Bevor die westlich gelegene Ortschaft „Wolfsbronn“ erreicht ist, macht der Frankenweg eine steile Kurve nach Westen und führt durch lichten Tannenwald. Über eine hölzerne Treppe geht es an dem Geotop „Steinernen Rinne“ vorbei. Hier können Wanderer mit eigenen Augen sehen, wie Wasser über die Jahrhunderte seit der Jurazeit den Kalkstein geformt hat. Das durch ein Rinnsal entstandene Flussbett führt heute Richtung „Wolfsbronn“.

Ein schmaler Feldweg führt uns in die Ortschaft, von der aus wir in nordwestlicher Richtung weiter der „Steinernen Rinne“ folgen. Der Frankenweg macht einige scharfe Kurven im dichten Wald und setzt sich über die St 2384 fort. Die Wanderung führt uns zum Gelben Berg“, der auch der „Gelbe Bürg“ genannt wird. Die 630 Meter hohe Erhebung des „Hahnenkamms“ ist ein Juraberg vor dem Urstromtal. Er besteht aus zwei Plateaus, die beinahe dreieckige Grundrisse aufweisen. Da der „Gelbe Berg“ an 3 Seiten sehr steil abfällt, wurde er in der Vergangenheit gerne als sicherer Siedlungsplatz genutzt. Davon zeugen die archäologischen Funde aus verschiedenen Epochen, die Forscher hier Anfang des 20. Jahrhundert ausgruben. Wir wandern den „Hahnenkamm“ entlang zur Burg „Spielberg“ bei „Gnotzheim“. Ab hier geht es durch Feld und Wald nach Süden, bis  die Wanderung kurz vor dem Markt „Heidenheim“ beendet ist. Nach dieser spannenden 21. Etappe können Wanderer das romanische Münster der Gemeinde besuchen. Die dreischiffige Pfeilerbasilika stammt aus dem 12. Jahrhundert und glänzt durch einen großen Chor im gotischen Stil.

 

 

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