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Auerbach

Das Schmuckstück im schönen Ohetal

Auerbach – mit seiner idyllischen Landschaft, die mit ihren Hügeln (319,7 bis 514 m ü. N. N.) und Wäldern das Tor zum Bayerischen Wald öffnet – ist eine wunderschöne und interessante Gemeinde im Landkreis Deggendorf, 7 km entfernt von der Autobahnausfahrt Hengersberg. Die Gemeinde erstreckt sich auf 24 km² und hat rund 2.160 Einwohner. Insgesamt 45 Dörfer, Weiler und Einöden verteilen sich auf dieses Gebiet und bieten Lebensfreude pur. Abseits von Trubel bietet die reizvolle Landschaft, die sich um Auerbach aus dem Ohetal in den Bayerischen Wald erhebt, zahlreiche Wanderwege über sanfte Hügel und durch schattige Wälder. Auf ihren Wegen kann man viele Naturschönheiten kennen lernen. So manche Dorfkapelle sowie liebevoll geschmückte Häuser lassen sich auf den Wanderungen entdecken. Erholsam für Eltern und abenteuerlich für Kinder gibt sich Auerbach - die Harmonie zwischen Mensch und Natur aber auch die Pflege von Traditionen wird hier groß geschrieben.

mehr weniger

Auerbach wurde 788 erstmalig erwähnt und gilt als die erste Tochter des Benediktinerklosters Niederaltaich. Damals rodeten Mönche aus Niederaltaich das Gebiet am Urpah - dem Bach, an dem die Auerochsen weiden - legten zwei Höfe an und erbauten eine Kapelle. Daraus entwickelte sich eine Siedlung, die 1148 von Papst Eugen III. dem Kloster bestätigt wurde. 1406 wurde die Gesamtpfarrei (einschließlich Lalling) dem Kloster übertragen. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Abt Joscio Hamberger das Gotteshaus dem Hl. Pankratius und der Hl. Margarete erbauen und reich ausstatten. Da in Auerbach (alter Name Urbach = ur- od. Auerochs) nachweislich Vorgänger der heutigen Auerochsen gelebt haben, hat Bürgermeister Gerhard Strasser 2005 wieder drei Auerochsen ansiedeln lassen. Mittlerweile ist die Herde auf 11 Auerochsen angewachsen. Die Auerochsenherde dient nicht nur als Attraktion für Spaziergänger, die den Weg zwischen dem eingezäunten Gehege und der Ohe am Fuße des Schachtenwaldes benutzen. Die vierbeinigen „Landschaftspfleger“ leisten auch eine positive ökologische und ökonomische Arbeit in den für Landmaschinen schwer zugänglichen Ohewiesen. Die Auerochsen grasen nicht nur kostenlos, sie locken zudem auch seltene neue Bewohner an wie etwa den Schwarzstirnwürger oder den Schwarzstorch. Streicheln lassen sich die scheuen aber äußerst friedfertigen Rinder allerdings nicht, auch das Füttern der Tiere durch Spaziergänger ist strengstens verboten.

Wer am Auerochsen-Gehege vorbeispaziert und über ein Brücklein die Ohe überquert, kommt zum neu angelegten Sinnespfad. In dessen Lichtertunnel kann man seinem Alltag entfliehen. Der Weg mit vielen duftenden Blumen und Kräutern ist barfuß begehbar. In Tastkesseln kann man seine Hände stecken und Gegenstände fühlen. An einem Klangbaum entstehen durch das Schlagen auf Holz und Metall Töne. Somit sind alle Sinne miteingebunden. Der von der Landjugend geschaffene Kultur- und Sinnesweg bietet viele Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Hinterher kann man der Gesundheit Gutes tun und die stets gepflegte Kneippanlage nutzen. Wer anschließend mehr über den Wald wissen möchte, für den ist der Sinnespfad Ausgangspunkt zum Naturlehrpfad – ein informativer Rundweg durch den Schachtenwald. Nach dieser abwechslungsreichen Wanderung empfehlen sich die Gasthäuser Auerbachs, die stets gastfreundlich zu einer gemütlichen Brotzeit oder Erfrischung einladen. Es werden zahlreiche Freizeitempfehlungen wie z.B. Kneippanlage, Sommerstockbahn, Sportplätze, Tennisplätze, Kegelbahn, Bücherei, Wandern, Nordic-Walking-Pfad, Naturerlebnispfad und Ritteressen angeboten.

 

 

Unterkünfte

 

 

Gemeinde Auerbach
Hauptstr. 8
94530 Auerbach

Telefon +49 (0) 9901 / 1035
Telefax +49 (0) 9901 / 7220

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www.gemeinde-auerbach.de