geschrieben von: Helge Lägler
in MyBlog am Jun 01, 2011
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Bad Driburg, das Moor- und Mineralheilbad im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge ist um eine Attraktion reicher: Heute wurde der neue GPS-Erlebnispfad "Auf gräflichen Spuren" offiziell eingeweiht. Der Weg stellt Geschichte und Gegenwart des einzigen deutschen Privatbades auf einem Weg von gut fünf Kilometern Länge vor. Im Mittelpunkt stehen dabei der als englischer Landschaftsgarten angelegte Gräfliche Park, das dazugehörige Wildgehege, die Bad Driburger Naturparkquellen sowie das Moor als Heilmittel aus den eigenen Moorteichen. Der neue Pfad ist Teil der GPS-Erlebnisregion des Naturparks, dessen Konzeption die UNESCO zum wiederholten Mal als innovatives Projekt im Rahmen der Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet hat.
Im Internet können Wanderer die multimediale Anwendung heruntergeladen und auf einem GPS-fähigen Taschencomputer oder Smartphone installieren. Vor Ort wird dann der genaue Standort sowie der weitere Wegverlauf angezeigt. Sobald auf der Wanderung eine der sieben Erlebnisstationen erreicht wird, werden über diesen Punkt Informationen in Form von Texten, Bildern oder Hörgeschichten angeboten.
Rechtzeitig zur Eröffnung des GPS-Erlebnispfades wurde auch eine neue Broschüre des Naturparks zur GPS-Erlebnisregion mit ausführlichen Beschreibungen zu den aktuell zwölf Erlebniswegen herausgegeben. Interessierte erhalten sie ab sofort kostenlos bei der Tourist-Information in Bad Driburg unter der Rufnummer 05253/98940. Hier steht auch eine begrenzte Anzahl von Taschencomputer mit vorinstallierter Software zum Verleih zur Verfügung.
geschrieben von: Helge Lägler
in MyBlog am Mai 27, 2011
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Der Quitschenberg, über den der Goetheweg und damit auch der Harzer Hexen-Stieg auf den Brocken verläuft, war schon immer etwas Besonderes. Bereits Goethe wanderte hier. Seinerzeit war der Berg wahrscheinlich noch mit viel mehr „Quitschen“, d. h. Ebereschen, bestanden als heute. Im Februar 1992 fegte ein Sturm über den Harz, der den Fichtenforst hier auf kleiner Fläche umwarf. Da zu diesem Zeitpunkt die Ausweisung des Nationalparks Harz schon geplant war, entschloss man sich, an dieser Stelle den Wald nicht mehr „aufzuräumen“. Dies begünstigte die Vermehrung des Borkenkäfers, der bei massenhaftem Auftreten auch augenscheinlich gesunde, stehende Fichten befallen kann. Schon nach wenigen Jahren war das stehende Fichtenaltholz durch Borkenkäferfraß abgestorben. Warum tat man hier nichts und wie sieht der Wald hier heute aus? Muss man sich Sorgen machen oder ist es ein Hoffnungswald?
Wegen dieser Fragen, die uns immer noch zahlreich gestellt werden, hatte sich der Nationalpark Harz auf Anregung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Verbindung mit dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus entschlossen, hier einen neuen Informationspunkt einzurichten. Denn über 100.000 Menschen kommen an diesem Wegabschnitt jährlich vorbei und sehen die abgestorbenen Bäume auf dem Quitschenberg, aber auch das neue Leben, das allenthalben sprießt. Mit Unterstützung unseres Förderers, der Kristall-Saunatherme Heißer Brocken in Altenau, hat unsere Nationalpark-Werkstatt Oderhaus hier einen Informationspunkt gebaut, der sich wirklich sehen lassen kann. Er wurde jüngst von Nationalparkleiter Andreas Pusch, Heike Albrecht, der Leiterin des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus, Ulrich Schulze, dem Leiter der Nationalparkwerkstatt Oderhaus, und Julia Schiller von der Kristall-Saunatherme Heißer Brocken in Altenau der Öffentlichkeit übergeben.
geschrieben von: Helge Lägler
in MyBlog am Mai 24, 2011
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Am 29. Mai 2011 findet in der Burg Wäscherschloss das „Frühlingsfest im Stauferland“ für die ganze Familie statt. Die Staatlichen Schlösser und Gärten feiern hier die Eröffnung der Saison und die Wiedereröffnung der renovierten Burg Wäscherschloss. Jährlich wird in Baden-Württemberg ein Schloss, eine Burg oder ein Kloster ausgezeichnet, das beispielsweise renoviert oder um eine Ausstellung erweitert wurde. 2011 wird die Burg Wäscherschloss in Wäschenbeuren „Burg des Jahres“. Ein einzigartiges historisches Gebäude, das eng mit der Geschichte der Staufer verbunden ist. Diese Auszeichnung wird am 29. Mai mit einem großen Fest und politischer Prominenz gefeiert. Eine der vielen Besonderheiten auf dem Fest: Vom Hohenstaufen und vom Kloster Lorch aus startet jeweils ein historischer Wanderzug. Die Wandergruppen werden von einer Vielzahl von Musikern, Gauklern und Rittern in historischen Gewändern begleitet.
Der erste Zug beginnt um 09:30 Uhr vom Kloster Lorch über Wäschenbeuren zum Hohenstaufen und wird gegen 11:15 Uhr bei der Burg Wäscherschloss eintreffen. Die Strecke zwischen Lorch und Wäschenbeuren via Beutental beträgt fünf bis sieben Kilometer und ist auch für Hobbywanderer einfach zu bewältigen.
Der zweite Zug beginnt um 10:15 Uhr am Informationszentrum Hohenstaufen; auch er kommt zur Eröffnung um 11:15 Uhr in Wäschenbeuren an. Hier werden die Besucher musikalisch begrüßt und können sich an den verschiedenen Verpflegungsangeboten erfrischen und stärken. Um 12:15 Uhr findet die Wanderung von Wäschenbeuren nach Lorch statt, welche voraussichtlich bis 15:15 Uhr dauert.
Alternativ dazu gibt es eine Rückwanderung zum Hohenstaufen. Gegen 11:40 Uhr wird in einem feierlichen Akt die Auszeichnung „Burg des Jahres 2011“ an die Burg Wäscherschloss übergeben. Die Wanderzüge ziehen direkt im Anschluss weiter zum Kloster Lorch bzw. Hohenstaufen. Zwischendurch wandern auch kleinere Wandergruppen von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort.
Selbstverständlich können Sie auch nur die Hälfte der Strecke wandern – wir haben einen Shuttlebus-Service für unsere Gäste eingerichtet. Wir laden Sie recht herzlich ein, an diesen einzigartigen Wanderzügen mit Ihrem Verein, Ihren Freunden und Ihrer Familie dabei zu sein und zusammen mit uns das „Frühlingsfest im Stauferland“ zu genießen!
geschrieben von: Helge Lägler
in MyBlog am Mai 16, 2011
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Zum sechsten Mal lädt das Ahrtal zu einem Wanderevent der ganz besonderen Art ein: von Donnerstag (Fronleichnam), 23. bis Sonntag, 26. Juni kann jeder beim Ahrtaler Gipfelfest mitwandern, spazieren und Nordic Walken. Je nach Fitness, Lust und Laune können große und kleine Gipfelstürmer auf kurzen oder längeren Wanderrouten an insgesamt vier Tagen bis zu vier Gipfel erwandern. Auf jedem Gipfel gibt es Erfrischungen und Snacks sowie abwechslungsreiche Programme, spannende Attraktionen und bunte Unterhaltung. Natur und Wandern stehen nicht nur beim jährlich stattfindenden Gipfelfest im Mittelpunkt des Freizeitangebotes: Das Ahrtal ist bekannt für seine abwechslungsreichen Wanderstrecken und herrlichen Ausblicke in die Region rund um die Ahr.
Die Wanderwege des Gipfelfestes werden vom Eifelverein präsentiert und ausgeschildert und führen zu vier der schönsten Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten des Ahrtals. Wer möchte, kann sich auch den täglichen geführten Wanderungen des Eifelvereins ab Startpunkt Intersport am Bahnhof Ahrweiler zu einem Gipfel anschließen. Das Ahrtaler Gipfelfest stellt mit mehr als 5.000 aktiven Teilnehmern eines der Top-Events in der Region dar. Das Wanderfest mit Gipfelbuch, Gipfelstempel und einer Gipfelrallye für Kinder ist ein Vergnügen für alle Generationen inmitten einer naturverbundenen Erlebniswelt.
Während des Gipfelfests können die Teilnehmer für jeden erwanderten Gipfel einen Stempel auf der Stempelkarte sammeln. Für vier Stempel gibt es eine Flasche Ahrwein für Erwachsene oder eine der begehrten Gipfelstürmer-Medaillen für Kinder. Die Stempelkarte gilt gleichzeitig als Fahrkarte für die Ahrtalbahn zwischen Remagen und Ahrbrück sowie für alle Busse und Bahnen im gesamten Streckennetz im Verkehrsverbund Rhein Mosel (VRM). Stempelkarten gibt es vorab beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., Tel. 02641 / 91710, info@ahrtaltourismus.de, www.ahrtal.de und während des Gipfelfestes an den Info-Ständen auf jedem Gipfel, sie kosten nur 8,- Euro für Erwachsene und 4,- Euro für Kinder.
geschrieben von: Helge Lägler
in MyBlog am Mai 10, 2011
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Auf den Spuren des Schriftstellers Jean Paul erleben Wanderer rund um den Ochsenkopf und Schneeberg eine Zeitreise durch die Fichtelgebirgsregion um 1800. Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, zählte zu seiner Zeit zu den fantasievollsten Schriftstellern deutscher Sprache. Der im heutigen Oberfranken geborene Dichter soll ein leidenschaftlicher Wanderer und bekennender Liebhaber seiner Heimat gewesen sein. Auf leichten und mittelschweren Strecken führt der sukzessiv erweiterte "Jean-Paul-Weg" von Nord nach Süd quer durchs Fichtelgebirge und verbindet so die Lebensstätten des Oberfranken. Jetzt ist der neue literarische Wanderführer erschienen.
"Auf dem Schneeberg" etwa heißt das rund 19 Kilometer lange Teilstück zwischen Wundsiedel und Bischofsgrün in der Erlebnisregion Ochsenkopf. Ebenso lang ist die sich anschließende Route "Im Bayreuther Vorhimmel", die nach Bayreuth führt. Unterwegs informieren über 150 Thementafeln über die Jugend Jean Pauls in Joditz, Schwarzenbach und Hof, über sein Alter in Bayreuth und erläutern am Fichtelsee die zeitgenössische Landschaft. So versteht sich der in Etappen oder zusammenhängend begehbare Weg als eine philosophisch-geografische Entdeckungsreise, die in Joditz beginnt und über Hof, Schwarzenbach an der Saale, Wunsiedel - dem Geburtsort des Dichters -, Fichtelberg, Bischofsgrün bis nach Bayreuth führt. Der Weg wird bis 2013, dann wird der 250. Geburtstag des Dichters gefeiert, bis zum Park Sanspareil im Landkreis Kulmbach fortgeführt und ist dann nahezu 200 Kilometer lang. Unterwegs wird Jean Pauls Leidenschaft für das fränkische Bier genutzt, indem der Weg an zahlreichen typisch fränkischen Gasthäusern vorbei führt.
geschrieben von: Helge Lägler
in MyBlog am Mai 03, 2011
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Eselwandern ist eine originelle Art, die Natur auf sehr gemütliche und entschleunigende Art zu entdecken. Im Bayerischen Wald wie im Bayerischen Jura kann man sich nun in Begleitung von Eseln auf den Weg machen. Dabei lernt man die vierbeinigen Begleiter nicht nur als belastbare Gepäckträger, sondern auch freundliche und geduldige Wandergefährten kennen. Wer sie richtig behandelt, wird sie ebenso wie Christina Ertl-Meißner aus Furth im Wald und Ralph Baumann aus Beratzhausen schnell ins Herz schließen. Die beiden „Eselführer“ möchten mit ihrem Angebot vor allem Menschen ansprechen, die die Natur lieben, gern wandern und sich dabei mit Tieren beschäftigen. Ob nun Familie, Jugendgruppe oder Verein – sie alle können bei ihnen entweder mehrstündige oder mehrtägige Ausflüge buchen.
Bei den Halbtages- und Mehrtagestouren, die Ralph Baumann im Laber- und Naabtal rund um Regensburg durchführt, sind bis zu sechs Esel mit von der Partie und übernehmen den Proviant- und Gepäcktransport. Die Gruppe ist maximal zwölf Personen groß und wird von einem Führer begleitet, der ihnen nicht nur die eindrucksvolle Naturlandschaft des Bayerischen Jura nahe bringt, sondern auch die Eigenheiten ihres vierbeinigen Begleiters und den Umgang mit ihm erklärt. Die Eselwanderer übernachten in Pensionen oder auf Campingplätzen, die Tagesetappen sind bis zu 15 Kilometer lang.
Während Ralph Baumann schon seit 2010 mit seinen vierbeinigen Mitarbeitern auf Wanderschaft geht, ist der Startschuss für Christina Ertl-Meißners „Eselsafaris“ in der Stadt Furth im Wald erst im April 2011 gefallen. Mit ihrer Familie, dem Eselhengst Racalho und zwei weiteren Eseln, der Pferdestute Nakubenda, Hund, Meerschweinchen und Kaninchen lebt sie auf einem kleinen Bauernhof nahe der tschechischen Grenze am Fuße des Diebergs. Menschen, die zu ihr in den Stall kommen oder mit ihr auf Eselsafari gehen, sollen den Umgang mit dem Tier und sein Verhalten verstehen lernen. Alle Wanderungen sind kindgerecht und orientieren sich an einem bestimmten Thema. So bringt die „Safarileiterin“ den Wanderern unterwegs auch die Landschaft, Geschichte und Kultur ihrer Heimat nahe.
Eine zwei- bis dreistündige geführte Wanderung kostet acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder. Für mehrtägige Touren gibt es individuelle Angebote. Informationen und Buchungen: Christina Ertl-Meißner, Schwalbenweg 27, 93437 Furth im Wald, Tel. 09973/802475